| 13. Juni, Familientag |
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Computerspiele sorgen, trotz wachsender Akzeptanz in der Gesellschaft und einer immer älter werdenden Spielerschaft, nach wie vor für angeregte Diskussionen in den meisten Jugendzimmern. Nicht zuletzt die Berichterstattung über „Killerspiele“ und Computerspiel- oder Internetsucht ruft große Besorgnis und Unsicherheit bei Eltern, Großeltern und anderen Familienmitgliedern hervor. Für Kinder und Jugendliche bietet Prof. Dr. Linda Breitlauch von der Mediadesign Hochschule die Kinder- und Jugenduni „Gamedesign“ an. Die deutschlandweit erste Kinderuni für Spieleentwicklung steht unter dem Motto „Wie wird ein Videospiel gemacht?“. Im Verlauf des Seminars lernen und erleben die Teilnehmer, wie ihr Bild in ein Computerspiel integriert wird, wie es darin laufen lernt und was eigentlich 2D und 3D ist. Die Veranstaltung ist in drei jeweils anderthalbstündige Module aufgeteilt, welche sich an unterschiedliche Altersgruppen richten und beginnt ab 13:00 Uhr mit dem Modul für Kinder von 6 bis 10 Jahren. Nach jeweils halbstündigen Pausen richtet sich das Seminar danach an 11 bis 15 – Jährige und abschließend an Jugendliche zwischen 16 und 18 Jahren. Parallel wird Dipl.-Pädagoge Gerald Jörns (u.a. Medienbildungsreferent für die Lehrer- und Elternfortbildung) vornehmlich für Eltern und Pädagogen den „Jugendschutztalk vor Ort“ anbieten. In einem speziell auf das Publikum des Living Games Festivals abgestimmten interaktiven Vortrag diskutiert er deren dringlichste Fragen zum Jugendschutz in den Bereichen Videospiele und digitale Medien. Der „Jugendschutztalk vor Ort“ ist ein Projekt von Computerspielberatung.de, innerhalb dessen Gerald Jörns neue Veranstaltungsformen, Konzepte und Events zu medienpädagogischen Themen erarbeitet, und es wird an allen Veranstaltungstagen des Living Games Festivals angeboten. Weitere Informationen dazu finden Sie unter www.computerspielberatung.de und www.jugendschutztalk-vor-ort.de. Abgerundet wird der Familientag des Living Games Festivals durch einen Vortrag des Verbandes für Deutschlands Video- und Computerspieler (VDVC) mit dem Titel „Gemeinsam spielen“. Der Vorsitzende des VDVC Patrik Schönfeldt wird ab 16:30 Uhr erläutern, wo Eltern Hilfe und Unterstützung bei Fragen zum Spielverhalten ihrer Kinder bekommen, wo und wie sich Gamer in der Jugendarbeit engagieren können und welche Unterschiede und Ähnlichkeiten zwischen Computerspiel- und Sportvereinen bestehen. Weitere Informationen zum VDVC findet Ihr auf der offiziellen Homepage www.vdvc.de.
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